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training myself not to care.
19.8.07 12:01


ich glaube, es geht bei mir nie wirklich um die menschen. das sage ich jetzt nicht nur so im nachhinein. ich denke, es ist wirklich so. weißt du, so war es immer ein bisschen. ich habe viel in wunschvorstellungen hineingelegt, wahrscheinlich mochte ich nie euch, sondern die vorstellung von euch. dinge, die ihr mir habt geben wollen, wollte ich nicht. verstehst du? ich schlage alles ab, aber ich denke trotzdem, da könnte mehr sein, und vielleicht ist es auch so, aber im grunde ist es auch egal wenn nicht. ich denke oft, ich hätte zu viele gefühle, die man verletzen kann, aber zu wenig, um zu lieben. verstehst du? irgendwas reicht einfach noch nicht, und das ist das schlimme daran. ich meine, es ist genausoschlimm sich selbst nicht irgendeiner art von liebe wert zu fühlen, das ist genauso. aber diese zwei dinge zusammen - machen es so unmöglich, irgendwas tiefes zu empfinden.

19.9.07 10:50


ich weiß nicht, es ist nicht einmal so richtig schlimm, denn es war ja ohnehin nur in meinem kopf. weißt du, deshalb liegt es nicht an dir, das war schon immer klar. trotzdem tut es weh, irgendwie, denn - ich fühle mich so schlecht, dass ich kotzen könnte. ich würde so gerne weglaufen von allem hier, einfach laufen und laufen und nie mehr stehen bkeiben. eigentlich wusste ich es ja schon längst. und ich wusste auch immer, dass ich nicht liebenswert bin, und da dachte ich, es wäre vielleicht auch mal anders, es würde sich irgendetwas ändern, aber so ist es eben nicht. und das tut weh. nicht das andere. es hört sich so dumm an, aber es tut so weh, und es gehört sich auch eigentlich so, denn das hab ich verdient.

 alles hier ist nur noch zum kotzen.

 

the greatest thing you'll ever learn is to love and be loved in return. 

           die leute, die das haben, können wirklich wirklich glücklich sein. und es fühlt sich an, als wären meine tränen vergebens, weil sich nie etwas ändern wird.

19.9.07 10:33


dann rauscht es schon ab und zu durch den kopf, weil es so bewegt. die augen waren von der mutter, und alles glück der welt wünschte man dir, und jetzt sehen sie wieder aus wie der vater. ja und die eltern, das waren gute leute, weißt du, ich mochte deinen vater, ich mochte ihn trotz allem und abends am bett, da erzählen sie sich oft voneinander, wenn das mondlicht durch die fenster fällt und laute kinderstimmen plötzlich ganz leise werden und sich die augen vor spannung weiten. eigentlich ist es nur das wenige, heimische wohlbehagen, was man hofft zu erfahren und von dem man glaubt, man könnte es sich von fiktionen borgen, aber so ist es doch. ein paar buchstaben und die welt liegt dir zu füßen, man kann überall hin, man ist niemals allein, seine ganzen gefühle kann man in ein wenig tinte legen.
16.8.07 18:06


hm. schon lange habe ich mich nicht mehr so gefühlt. so einsam, so verlassen. es ist - komisch? ich weiß es nicht. ich denke, ich weiß die wahrheit, aber du - du lässt es so falsch wirken. ich glaube, du denkst zu wenig darüber nach. du machst es dir gerne einfach, tust so, als würdest du es nicht merken, gibst mir die schuld, damit du am ende nichts falsch gemacht hast, du hattest es ja nicht wissen können. aber was soll ich mavhen. ich sehe mich doch auch immer als die sterbende schlange. das problem ist vielleicht, dass es diese augenblicke sind, die mich hängen lassen.

 

 

 

11.8.07 23:50


manchmal denke ich über die ganz ganz große liebe nach. also die wirklich große, wie romeo & julia. tristan & isolde. das, was am ende bleibt. das, was auch wichtig bleiben wird. ich bin ja nicht festgefahren, ich weiß, das es nicht nur das geschriebene gibt, sondern auch alles dazwischen.

und dann wünschte ich, es würde mir passieren. dass unsere geschichte einmalig wird. ich sehe, wie du dich umdrehst, und es leuchtet mir blau entgegen, und für den bruchteil einer sekunde treffen sie sich, die zeit bleibt stehen, die geräusche verstummen, es ist kitsch - aber muss das nicht irgendwo so sein.

 

                      nun hat sich meine meinung wieder so extrem geändert, ich will zurück, zurück. zurück und es wieder fühlen. vielleicht mag ich dich wirklich. und wenn die stunden nicht ihr versprechen halten, wäre das - schrecklich? ja. vielleicht noch mehr. ich habe einfach ein bisschen angst. weißt du, ich wüsste nicht, ob ich weitermachen könnte ohne zu wissen, ob es nicht doch hätte klappen können. ob da nicht doch noch mehr drin sein könnte. ein bisschen mehr von dem großen.

10.8.07 23:04


it seemed a place for us to dream.

 

wenn ich immer und immer und nur über mich nachdenke macht mich das schon irgendwie krank. ich und ich und - huch, nochmal ich? ach. ja. und mal ehrlich - ich bin bestimmt nicht die einzige und auch nicht die schlimmste. wenigstens bleibe ich mit mir daheim und gehe nicht hausieren. aber - wohin soll das bloß führen?

ich meine - das sinnvollste ist es eigentlich schon, erst mal mit sich selbst anzufangen. aber wieviele menschen gibt es, die wirklich mit sich im reinen sind? die glücklich sind? die den ersten stein werfen können? gibt es das überhaupt? und wann ist man dann bereit, über andere zu urteilen, verantwortung für sie zu übernehmen? wann kasnn irgendwas mal anders werden. und mal so - mir passt es eigentlich. das ist der punkt.

10.8.07 19:20


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