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nur dass die nähe manchmal zu nah ist.
4.5.07 19:15


weil du mir viel zu oft das gefühl gibst, ich wäre nichts wert. im vergleich zu dir bin ich nichts. wieso muss man mir das immer wieder zeigen? ich habe doch selbst augen. ich bin doch nicht blind.
5.5.07 00:10


dann zerbrich es mir doch. na los. werf es auf den boden. denke nicht, dass ich dir zeige, wie du mein herz zerbrochen hast. denke nicht, dass ich dir erzähle, wie ich versuche, es zusammenzukleben. denke nicht, dass du von mir nur eine träne sehen wirst.

ich weiß, dass du es bemerken wirst. ich weiß, dass du sehen wirst, wie sehr ich leide. na und? aber ich sage es dir nicht.

und ich hoffe, du spürst ein ein kleines knacken in dir. ich hoffe, du weißt, dass es weh tat und dass es nicht richtig war. ich hoffe, du siehst, wie ich über den scherben wandere.

du brauchst nicht davon auszugehen, dass ich die vögel vergessen werde, die feen und die wälder, das meer und den himmel. und mein lachen wirst du auf der straße finden, und du wirst es nicht fangen können.

nur ich werde wissen, dass ich das herz zu locker gehalten habe. da guckst du, was? ich hätte es dir nicht anvertrauen dürfen, aber herzen sind dazu da, gebrochen und wieder geflickt zu werden, damit sie am ende etwas von jedem besitzen, das uns teuer ist, damit all das wertvolle am ende vereint ist, und damit wir durch die fremden stücke in unserem herz nie allein sind.

5.5.07 00:39


die gedanken sind frei.
5.5.07 12:05


als ich die straße lang ging, sah ich die fenster. sie waren staubig, schmutzig, hinter bäumen, der balkon wirkte beinahe gelbich oder die grauen rollläden waren heruntergelassen, sodass niemandem nur ein blick gewährt wurde. von den fensterläden löste sich die grüne farbe.

nunja.

und für eine sekunde sah ich mich selbst da.

 

was, wenn ich später wirklich dahinter sitze? allein? allein in einem zimmer, dass wohl seit jahren gleich geblieben ist, in dessen altem kleiderschrank sich alles mögliche einnistet, wo es nach mottenkugeln riecht und um das kleine kinder einen weiten bogen machen.

5.5.07 14:07


dann schießen wir einfach mal. ohne zu zielen - oder nein? ach? du zielst absichtlich auf mich. sag bloß. tja. ich hoffe es macht dir spaß. ich hoffe, du genießt es, wie du stück für stück alles zusammenbrechen lässt. ich hoffe, du magst den arroganten ausdruck in meinem gesicht, während du mir sagst, wie ich selbst das unterste klötzchen ziehe. aber nein, das werde ich dir nicht glauben. ja schön. der längere hebel. nein - davon habe ich bestimmt noch nie gehört. wie von so einigem. aber dafür weißt du ja alles. du bist die letzte instanz, die moral, du bist gott. du hast das recht, über mich zu urteilen, aber ich frage mich, wie du nachts schlafen kannst, wenn du tagsüber alle meine knochen zu staub zerstampfst. ich frage mich, wie du es wagen kannst, mir zu sagen, es sei nicht gut für meine psyche, obwohl du selbst meine nerven betäubt hast. das alles geht vorbei. und irgendwann wirst du sehen, was du davon hast, wenn du nur noch einen schritt weitergehst. aber ja, vielleicht kannst du mir eines tages die pistole an den kopf setzen. ich hoffe, du bist dann glücklich, wenn du mal wieder allen gezeigt hast, wer die zügel in der hand hat. tja. genieße dein leben. ich hoffe, du begegnest jemandem, der genauso ist wie du.
8.5.07 13:18


Rücksicht nehmen heißt nicht, dass du tust, was mich verletzt, und es mir nur nicht sagst.
8.5.07 14:29


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